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Premiere nur für Glücksritter interessant 08.12.2008
Geldanlage-Report
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Geldanlage-Report" ist die Aktie von Premiere (ISIN DE000PREM111 / WKN PREM11) für nüchtern rechnende Investoren nicht interessant.
Mehr Fernsehrechte für weniger Geld - diese Aussicht habe der Premiere-Aktie in der vergangenen Woche Flügel verliehen. Nur 400 Millionen statt bisher 409 Millionen Euro solle Premiere für die Fußball-Bundesliga bezahlen. Zusätzlich werde ein Live-Spiel samstags ab 18.30 Uhr gezeigt. Damit werde die gleichzeitig laufende ARD-Sportschau abgewertet.
Die operativen Probleme werde diese kleine Verbesserung allein aber nicht beheben. In 2008 habe der Bezahlsender gleich mehrere Hiobsbotschaften für seine leidgeplagten Aktionäre parat gehabt. Am Dramatischsten: Die Zahl der Abonnenten sei bisher um fast eine Million zu hoch angegeben worden. Das erkläre jedenfalls teilweise, warum der Sender seit Jahren dreistellige Millionenbeträge an Cashabflüssen zu verbuchen habe.
Die einzige Hoffnung auf eine vielversprechende Zukunft bei Premiere sei im Prinzip die Tatsache, dass der einzige flächendeckende deutsche Bezahlfernsehsender genauso wie die Fußball-Bundesliga Prestige-Objekte seien. Das sei mit ein Grund dafür, warum mit Rubert Murdoch und jetzt Silvio Berlusconi immer wieder potente Geldgeber einspringen würden.
Nüchtern rechnende Value-Investoren machen um die Aktie von Premiere weiter einen großen Bogen, so die Experten vom "Geldanlage-Report". Das Wertpapier sei nur für Glücksritter, die auf Murdoch und Berlusconi hoffen würden, interessant. (Analyse vom 07.12.2008) (08.12.2008/ac/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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